HEPCA auf der Internationalen Konferenz für Klimawandel und Wasserressourcen
Die Internationale Konferenz für Klimawandel und Wasserressourcen fand am 10. und 11. Juli 2012 an der Suezkanal-Universität statt. HEPCA nahm dieses Jahr als einer der Hauptredner an der Konferenz teil und stellte die neuesten Forschungsergebnisse zum Klimawandel und zur Hitzetoleranz von Korallenriffen im Roten Meer vor. Das HEPCA-Forschungsteam unter der Leitung von Professor Mahmoud Hanafy, Dr. Mohammed Ismail und dem Masterstudenten Mohammed Yousf untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die Korallenriffe des Roten Meeres. Mit ihrer Arbeit über die thermische Toleranz von Korallen ist das Team die erste ägyptische Gruppe, die Forschungsarbeiten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Zooxanthellen in Ägypten durchführt. Der Konferenzvorstand und die Teilnehmer waren begeistert von den Ergebnissen, dem Forschungsansatz und dem Wandel in der ägyptischen Forschungsmentalität. Der Schritt, sich proaktiv auf Umweltprobleme vorzubereiten, statt nur darauf zu reagieren, ist neu in der ägyptischen Wissenschaftsgemeinschaft. HEPCA finanzierte die Forschung im Rahmen des Stipendienprogramms, das derzeit ebenfalls von HEPCA finanziert wird, um ägyptische Wissenschaftler bei ihren Master- oder Doktorarbeiten im Bereich der Naturschutzbiologie zu unterstützen. Die Erforschung der thermischen Toleranz von Korallen ist Teil der Zukunftspläne von HEPCA zum Schutz des Korallenriff-Ökosystems im Roten Meer. Das mündliche Seminar zog lokale und internationale Wissenschaftler an, wobei Angebote aus anderen afrikanischen Ländern (Sudan und Kenia) an HEPCA herangetragen wurden, dieselbe Forschung in ihren Ländern durchzuführen.