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Forschungsunterstützungszentrum

Forschungsunterstützungszentrum

Das Zentrum regt die Besucher dazu an, ein neues Bewusstsein für das Naturerbe und die biologische Vielfalt des Roten Meeres zu entwickeln.

Das Marine Research & Visitor Center von HEPCA in Port Ghalib im Süden des Roten Meeres ist eine in Zusammenarbeit mit der Italienischen Entwicklungszusammenarbeit in Ägypten und der Egyptian Resorts Community (ERC) errichtete, hochmoderne Forschungseinrichtung und ein Besucherzentrum – das erste seiner Art in der Region. Es versteht sich als Würdigung des einzigartigen Naturerbes und der Attraktionen, die dieses Reiseziel so besonders machen: die biologische Vielfalt im Wasser und an Land, die kulturelle Dimension, die Geografie der östlichen Wüste sowie die historischen und archäologischen Stätten. Das Zentrum regt die Besucher dazu an, ein neues Bewusstsein für das Naturerbe und die biologische Vielfalt des Roten Meeres zu entwickeln. Das Gesamterlebnis


Ein Teil des Educational Research Support Center beherbergt das Red Sea Wonders Museum. Das Museum hat zum Ziel, das Ökosystem und die Artenvielfalt des Roten Meeres sowie die Kultur der Beduinen-Gemeinschaft mithilfe moderner Technologie vorzustellen, die direkt mit den Besuchern kommuniziert. Das Museum ist Teil der nachhaltigen Entwicklungsaktivitäten von HEPCA am Roten Meer „Life 2“.

Das Museum wurde im Dezember 2018 von General Ahmed Abdullah, dem Gouverneur des Roten Meeres, und Frau Rebecca Latorraca, der stellvertretenden Missionsleiterin von USAID, eingeweiht.


Es ist in mehrere Bereiche unterteilt:

1. Der erste Teil befasst sich mit der Definition der menschlichen und kulturellen Vielfalt.

2. Der zweite Teil widmet sich der historischen Dimension des Roten Meeres im Hinblick auf seinen geologischen Ursprung und seine entscheidende Rolle bei der Migration der frühen Menschen vom Horn von Afrika über das Nil-Delta in Ägypten bis in die nordafrikanischen Länder.

3. Der dritte Teil behandelt die Vielfalt der Meeres- und Landtierarten im Roten Meer. 

4. Der vierte Teil umfasst die Vielfalt der Lebensräume in den marinen Ökosystemen und die Beziehung zwischen Meer und Land.

5. Der letzte Teil stellt die einzigartigen Arten vor und zeigt Wege auf, wie ihre Lebensräume am effizientesten erhalten werden können.


Das Museum ist an das Aquakulturlabor angeschlossen, in dem es HEPCA gelungen ist, Tridacna (Riesenmuscheln) zur Wiederansiedlung zu züchten.


HEPCA betrachtet dies als einen neuen Erfolg und eine Bereicherung für das Bildungssystem. Zudem wird es das Umweltbewusstsein der Besucher schärfen und sie über die Naturschätze und die einzigartige kulturelle Vielfalt des Roten Meeres aufklären.