Patrouillenboot-Kampagne
HEPCA patrouilliert im Roten Meer und bekämpft illegale Aktivitäten
HEPCA patrouilliert im Roten Meer und bekämpft illegale Aktivitäten
Das Rote Meer ist mit einem einzigartigen Ökosystem gesegnet. Es beheimatet 1.248 identifizierte Fischarten, von denen mehr als 200 endemisch sind, sowie 250 Korallenarten, von denen etwa 20 nur im Roten Meer vorkommen. Das Meer, das den afrikanischen vom asiatischen Kontinent trennt, ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an denen man bei ein und demselben Tauchgang mit Hammerhaien, Fuchshaien und Hochsee-Weißspitzenhaien tauchen kann. Einige der aufregendsten Unterwasserbegegnungen, die man sich vorstellen kann, können ebenfalls im Roten Meer stattfinden: Delfine, Walhaie, Mantas und Dugongs sind hier oft anzutreffen, auch wenn man eine gehörige Portion Glück und viel Geduld braucht, um sie zu finden.
Doch dieses Meer ist auch in großer Bedrängnis. Heute kommen Tausende von Tauchern und Schnorchlern aus der ganzen Welt, um das Rote Meer zu erkunden. Die Belastung, der es ausgesetzt ist, nimmt täglich zu. Diese Situation erforderte die Einführung von Regeln zum Schutz des marinen Lebens.
· Werfen Sie nichts ins Wasser!
· Nicht ankern, Festmachingen (Moorings) nutzen!
· Füttern Sie keine Meeresbewohner!
· Keine Harpunenfischerei!
· Sammeln Sie unter Wasser nichts ein!
· Berühren Sie unter Wasser nichts!
Leider halten sich viele Bootsführer und Einzelpersonen immer noch nicht an die zum Schutz des Meeres erlassenen Vorschriften. Es werden immer noch Anker in die Riffe geworfen, Trawler fahren regelmäßig vorbei und Schutzgebiete wie vorgelagerte Inseln werden zum Angeln und Sonnenbaden genutzt. Es mangelt eindeutig an der Durchsetzung, wenn es darum geht, die Einhaltung der Regeln sicherzustellen.
Wenn wir wollen, dass das Rote Meer eine Überlebenschance hat, muss sich dieses unangemessene Verhalten sofort ändern. Die Überfischung ist bereits ein Problem, das unsere Gewässer in hohem Maße beeinträchtigt. Korallen brechen durch das unverantwortliche Verhalten von Schnorchlern und Tauchern ab. Immer mehr Seevögel, Schildkröten und Meeressäuger sterben an verschlucktem Plastik, das über Bord geworfen wurde.
Aus diesem Grund patrouilliert HEPCA im Roten Meer und bekämpft illegale Aktivitäten.