Die gemeinsamen Bemühungen von HEPCA, der Weltnaturschutzunion (IUCN) und dem führenden Reiseveranstalter Kuoni Travel Ltd führten zu einem Workshop mit dem Titel „Meerestourismus und Klimawandel“ (Hurghada, 15.–16. Juni 2009) und dem Start von BleachWatch Egypt (März 2010).
Der Workshop konzentrierte sich auf dieses kritische Thema, da es heute als eine der weltweit wichtigsten Prioritäten anerkannt ist. Zu den dringenden Maßnahmen gehören die Verringerung oder zumindest Stabilisierung der Treibhausgasemissionen und die Förderung natürlicherer und nachhaltigerer Energiepraktiken.
Klima und Wetter sind zwar miteinander verwandt, aber zwei sehr unterschiedliche Konzepte: Das erstere beschreibt das durchschnittliche Wettermuster für eine bestimmte Region über einen langen Zeitraum, während das zweite den Zustand der Atmosphäre zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort beschreibt, bezogen auf Variablen wie Temperatur, Feuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und Luftdruck.
Das globale Klima hat sich in der Geschichte der Erde verändert und wird immer Veränderungen durch natürliche Ursachen unterworfen sein, wie z. B. Änderungen der Sonnenstrahlung und der Zusammensetzung der Atmosphäre, insbesondere der Konzentration der sogenannten „Treibhausgase“. Diese Gase, darunter Wasserdampf (H2O), Kohlendioxid (CO2) und Methan (CH4), sind für den sogenannten „Treibhauseffekt“ verantwortlich; indem sie die Infrarotenergie einfangen, wirken sie wie ein Hitzeschild und regulieren die Durchschnittstemperatur der Erdatmosphäre. Ohne sie läge die globale Durchschnittstemperatur bei -18 °C, während sie derzeit bei +15 °C liegt.
Der Mensch beschleunigt die Erwärmung der Atmosphäre durch den Ausstoß einer unhaltbaren Menge an Gasen weiter, was letztlich zu Naturkatastrophen (Stürme, Dürren und Überschwemmungen) führt und Auswirkungen auf die Umwelt hat (Verfügbarkeit von Wasser und Nahrungsmitteln, Gesundheit, Verlust von Ökosystemen und biologischer Vielfalt).
Der Klimawandel hat bereits viele spürbare Auswirkungen, beispielsweise auf die polaren Eiskappen und Gletscher. Im letzten Jahrhundert ist der Meeresspiegel um etwa 10 cm angestiegen und es wird erwartet, dass er weiter ansteigt. Auch die Meerestemperaturen sind gestiegen, was eine ernsthafte Bedrohung für die Meeresfauna darstellt – wie etwa die Korallenbleiche.
Dieser Wandel findet statt, und wir alle tragen die Verantwortung dafür. Als Einzelne können wir noch mehr tun, um unsere negativen Auswirkungen auf das Erdklima zu verringern.
HEPCA engagiert sich in einer Reihe von Projekten, um das Verständnis für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Region des Roten Meeres zu verbessern und neue Praktiken für eine nachhaltige Lebensweise zu fördern. Zu unseren Tätigkeitsfeldern gehören:
Recycling und Abfallwirtschaft;
Entwicklung einer Initiative für nachhaltige Hotels;
Erstellung eines schulischen Lehrplans;
Ihr ökologischer Fußabdruck
Als Einzelperson können Sie etwas bewirken und gleichzeitig Geld bei Ihren Rechnungen sparen!
Beim Surfen im Internet finden Sie persönliche Fußabdruck-Rechner... was? Im Grunde fragen sie nach Ihrem Lebensstil und berechnen, wie viel Ihre Gewohnheiten den Planeten kosten. Probieren Sie es aus!
Es gibt kleine Schritte und sofortige Maßnahmen, die wir ab heute umsetzen können, ohne unser Leben völlig auf den Kopf zu stellen.
Dämmung
Wärmeverlust durch Wände, Dach und Boden trägt zu etwa 50 % des gesamten Wärmeverlusts in einem Gebäude bei. Dämmung ist eine der effektivsten Methoden, um CO2-Emissionen zu reduzieren und langfristig Energie zu sparen. Beispielsweise Doppelverglasung...