Kunsthandwerk und Ressourcen für lokale Gemeinschaften
Die primäre wirtschaftliche Aktivität der Beduinen ist die Tierhaltung durch natürliche Weidehaltung und das Hüten von Schafen, Ziegen und Kamelen. Jahre der Dürre waren für die Einheimischen der Region äußerst mühsam, da es fast kein Wasser und Futter für ihr Vieh gab.
Zudem hat die Überfischung im Roten Meer und die fischereilichen Einschränkungen während der Schonzeit viele Beduinen, die traditionell Fischer sind, um ihr Einkommen gebracht.
Gemeinschaftsinitiativen zur Förderung der Nachhaltigkeit unter den lokalen Beduinen gehören zu den wichtigsten Erfolgen von HEPCA. HEPCA verfolgt dieses Ziel ganz klar: Es wäre ein kritischer Fehler, Geld und Ressourcen für wissenschaftliche Forschung aufzuwenden, wenn es der lokalen Bevölkerung in der Region an grundlegenden menschlichen Bedürfnissen wie Nahrung, Wasser, Unterkunft und Kleidung fehlt. Die Entschlossenheit von HEPCA im Hinblick auf die Gemeinschaft hat zu einer Vielzahl von Programmen geführt, um, wo angemessen, Ressourcen für den benachteiligten Teil der Gemeinschaft, insbesondere die Beduinen, zu ergänzen.
Das Solid Waste Management-Projekt (Abfallwirtschaftsprojekt) von HEPCA hat eine Bioabfall-Initiative ins Leben gerufen, die den getrennten organischen Abfall an die Beduinen als Viehfutter weiterleitet. Bis zu 40% of des im Süden gesammelten festen Abfalls sind organische Abfälle und werden erfreulicherweise nicht als Müll entsorgt, sondern als Nahrungsgrundlage genutzt.
Um dem Ressourcenmangel der Beduinen weiter entgegenzuwirken, ermöglichte das Hafafit-Brunnenprojekt von HEPCA das Ausheben von 30 Brunnen, die mit Solarenergie betrieben werden und als saubere Wasserquelle im tiefen Süden der Region des Roten Meeres dienen.
Zu den weiteren Maßnahmen gehören der Bau von über 25 Öko-Häusern und der Aufbau von Schulen.
Es ist ein langfristiges Ziel von HEPCA, weitere Projekte für die lokalen Beduinen zu unterstützen und zu schaffen und sie in die Tourismusbranche zu integrieren, um den lokalen Stämmen eine Lebensgrundlage zu sichern, während sie gleichzeitig ihre traditionellen Bräuche fortführen können.
Die Abfallwirtschaftsstrategie des Roten Meeres und das expandierende Verankerungssystem (Mooring-System) tragen dazu bei, Einkommen und Arbeitsplätze für die lokale Gemeinschaft zu schaffen.
Darüber hinaus arbeiten viele Beduinen durch die Bildungsinitiativen von HEPCA in der Tourismusbranche als Reiseleiter und Gastgeber und fördern so ihre Kultur und Lebensweise. Andere, die von den Fischereibeschränkungen betroffen waren, erwarben neue Fähigkeiten als Bootskapitäne, Skipper oder Teil einer Crew.