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Hai-Woche für Umweltforscher von HEPCA und dem Projekt zur finanziellen Nachhaltigkeit von Schutzgebieten (EEAA-UNDP-GEF)

calendar_monthSeptember 15, 2017

Hai-Woche für Umweltforscher von HEPCA und dem Projekt zur finanziellen Nachhaltigkeit von Schutzgebieten (EEAA-UNDP-GEF)

Vom 14. bis 21. September startete HEPCA seine erste wissenschaftliche Feldexpedition zur Überwachung der Haie im Roten Meer. Diese Reise wurde im Rahmen des Kooperationsprotokolls zwischen HEPCA und dem Projekt zur finanziellen Nachhaltigkeit von Schutzgebieten (EEAA-UNDP-GEF) durchgeführt. HEPCA beherbergte eine Gruppe von Umweltforschern aus dem Abu Galoum-Schutzgebiet, dem Ras-Mohammed-Nationalpark, dem Nördliche Inseln-Schutzgebiet, dem Wadi-el-Gimal-Nationalpark und dem Jabel-Elba-Schutzgebiet. Die praktische Ausbildung fand unter der Aufsicht des internationalen Experten Herrn Gerhard Wegner statt – Präsident der Organisation Sharkproject, zusammen mit seinem Team Dr. Barbara Szvetits und Frau Brigitta Uitz. Das Programm umfasste Vorträge und praktische Schulungen, die den Forschern folgende Fähigkeiten vermitteln sollten: - Methoden zur Überwachung von Haien. - Verhalten von Haien und menschliche Einflüsse. - Angemessenes Management bei Haiunfällen. - Verhaltenskodex für Taucher und Schnorchler bei der Begegnung mit Haien. Während dieser Expedition wurden an den Brother Islands, Abu El Kizan "Deadalous Reef" und Elphinstone mehrere Haiarten registriert: Longimanus/Weißspitzen-Hochseehai "Carcharhinus longimanus", Grauer Riffhai "Carcharhinus amblyrhynchos", Großer Hammerhai "Sphyrna mokarran", Pazifischer Fuchshai "Alopias pelagicus", Weißspitzen-Riffhai "Triaenodon obesus" und Schwarzspitzenhai "Carcharhinus limbatus". Diese Schulung ist Teil des gemeinsamen Ziels von HEPCA und dem Umweltministerium, die Kapazitäten von Umweltforschern in den Nationalparks und Schutzgebieten des Roten Meeres und des Golfs von Akaba zu erhöhen, was letztendlich zum Schutz der einzigartigen natürlichen Ressourcen des Roten Meeres beiträgt. HEPCA plant in Zusammenarbeit mit Sharkproject, einen technischen Bericht über die Reise zu veröffentlichen, der Empfehlungen für Entscheidungsträger enthält und ein Schulungsprogramm für Tauch- und Wassersportaktivitäten entwirft.