Vorschlag für neue künstliche Tauchplätze
Seit Jahren versenken Regierungen und Umweltorganisationen auf der ganzen Welt große Mengen ausrangierter oder beschädigter Ausrüstung im Ozean, um sie in künstliche Riffe zu verwandeln. U-Bahn-Waggons, Marineschiffe, Panzer und mehr ruhen auf dem Meeresboden, bieten Meeresbewohnern ein Zuhause und ziehen Taucher an. Auch Künstler waren aktiv und haben Unterwasserskulpturen und Denkmäler errichtet.
Vor diesem Hintergrund reichte HEPCA bei Seiner Exzellenz General Ahmed Abdullah, dem Gouverneur des Roten Meeres, einen Projektvorschlag zur Einrichtung neuer künstlicher Korallenriff-Standorte unter Verwendung ausgemusterter militärischer Ausrüstung wie gepanzerter Fahrzeuge, Mannschaftstransporter, Panzer und alter Autos ein.
Das Projekt zielt darauf ab, den Druck auf die natürlichen Korallenriffe um Hurghada zu verringern, wo die Anzahl der Tauchgänge an einigen Tauchplätzen wie der Insel Small Giftun und Gotta Abu Ramada jährlich mehr als 200.000 erreicht hat, während die empfohlene Tragfähigkeit 22.000 nicht überschreiten sollte.
Versunkene Ausrüstung schafft nicht nur neue Tauchplätze, sondern kann auch sehr effektive Lebensräume für Meeresbewohner bilden, indem sie eine gute Struktur für das Wachstum von Korallen bietet, was zur Entstehung eines völlig vielfältigen Ökosystems führt. Künstliche Riffe sind ein hervorragendes Instrument zur Wiederherstellung geschädigter Arten, indem sie ein neues Substrat bieten oder wichtige Fischarten anziehen.
HEPCA garantiert hiermit ausreichende Mittel für den Kauf der Ausrüstung und wird die Versenkung direkt überwachen sowie Verankerungssysteme an den neuen Tauchplätzen installieren.
Seine Exzellenz General Ahmed Abdullah, Gouverneur des Roten Meeres, zeigte außergewöhnliche Unterstützung und Ermutigung für dieses Projekt. Seine Exzellenz rief zudem alle betroffenen Behörden auf, bei der Verwirklichung dieses nationalen Projekts zusammenzuarbeiten.
Dementsprechend hat HEPCA in Zusammenarbeit mit der Nationalparkbehörde des Roten Meeres sieben Standorte vor Hurghada als geeignete Stellen für die Versenkung der Ausrüstung identifiziert. In der ersten Phase werden 15 ausrangierte Militärgeräte an drei Standorten versenkt.
In Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden wird HEPCA in naher Zukunft Umweltschützer des Roten Meeres sowie Tauch- und Wassersportpersonal zu einer Konferenz einladen, um die Komponenten des Projekts zu erläutern und Meinungen sowie Ideen zu den am besten geeigneten Standorten, Methoden und Verfahren der Versenkung sowie einer nachhaltigen Verwaltung dieser Standorte einzuholen.