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Junger Großer Tümmler in El Gouna gestrandet

calendar_monthOktober 13, 2012

Junger Großer Tümmler in El Gouna gestrandet

Davon ereigneten sich allein in diesem Jahr sechs Vorfälle. Dies bedeutet nicht zwangsläufig, dass in letzter Zeit mehr Delfine gestrandet sind, sondern wir glauben eher, dass die Zahl der Berichte über diese Ereignisse zugenommen hat – ein Zeichen dafür, dass sich die Gemeinschaft immer mehr einbringt und bereit ist, in solchen Situationen zu handeln. Wir sprechen Ihnen unser aufrichtiges Lob aus! Der Delfin, ein männlicher Großer Tümmler (sehr wahrscheinlich ein Indopazifischer Großer Tümmler – Tursiops aduncus), wurde Anfang Oktober in El Gouna in der Nähe der Abu Tig Marina gefunden. Das Tier befand sich in mäßiger Verwesung, was darauf hindeutet, dass es erst seit wenigen Tagen tot war. Es war etwa 150 cm lang und die Zähne im Unterkiefer waren noch nicht vollständig durchgebrochen, was auf ein Alter von etwa sechs Monaten oder weniger schließen lässt. Die Untersuchung des Mageninhalts stützte diese Altersschätzung: Es wurde nur Milch gefunden, was auch darauf hindeutet, dass der Delfin kurz vor seinem Tod noch von der Mutter gesäugt wurde. Es wurden keine offensichtlichen menschlichen Einwirkungen auf das Tier festgestellt. Eine innere Untersuchung ergab, dass die Todesursache natürlich war und möglicherweise mit einer Lungenerkrankung zusammenhing. Die gesammelten Unterlagen werden von Experten untersucht, um eine präzisere und endgültige Diagnose zu stellen. Wir möchten den Nationalparks danken, die HEPCA informiert und unterstützt haben, indem sie die Logistik organisierten und der Cetacean Research Unit sowie einem Mitglied des DolphinWatch-Projekts bei der Sektion vor Ort halfen. Wenn Sie ein gestrandetes Tier finden, berühren Sie es bitte nicht und hindern Sie andere daran, dies zu tun. Krankheitserreger könnten übertragen werden und Sie könnten unabsichtlich Spuren verändern, die bei der späteren Untersuchung hilfreich sein könnten. Kontaktieren Sie HEPCA so schnell wie möglich unter 065-344 5035. Wenn Sie eine Kamera dabei haben, machen Sie ein Foto – dies kann sich bei der Organisation der Rettung und der Rekonstruktion des Ereignisses als sehr wertvoll erweisen.