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HEPCA gelingt die künstliche Vermehrung und Larvenaufzucht von zwei Riesenmuschel-Arten (Tridacna)

calendar_monthJuli 18, 2017

HEPCA gelingt die künstliche Vermehrung und Larvenaufzucht von zwei Riesenmuschel-Arten (Tridacna)

Vom Monitoring zur Aktion Programm zur Wiederherstellung ausgebeuteter Arten Im Rahmen unseres Programms zur Wiederherstellung ausgebeuteter Meeresarten ist es dem wissenschaftlichen Team von HEPCA mit Unterstützung von LIFE Red Sea 2 (einem von USAID finanzierten Projekt) zum ersten Mal im Nahen Osten gelungen, das Ablaichen und die Larvenaufzucht bei zwei Arten von Riesenmuscheln (Tridacna gigas und Tridacna squamosa) zu induzieren. Mehr als 150.000 Jungtiere von Tridacna mit einer Schalenlänge von 1–2 cm stehen in unserer Zuchtanlage zur Verfügung. Riesenmuscheln (Tridacna) und Seegurken gehören aufgrund von Überfischung und schlechten Fischereipraktiken zu den am stärksten ausgebeuteten Wirbellosen im ägyptischen Roten Meer. Die Ziele des Programms umfassen: o Einführung und Verbesserung von Techniken zur Induzierung des Ablaichens und der Larvenaufzucht ausgebeuteter Meeresarten als Meilenstein für deren Wiederherstellung und Zucht. o Wiederherstellung ausgebeuteter Arten, die durch Überfischung und schlechte Fischereipraktiken dezimiert wurden o Verbesserung der Lebensgrundlage der lokalen Gemeinschaft, insbesondere der Fischergemeinschaft, durch die Schaffung von Einkommensalternativen durch die ökologische Zucht der betroffenen Zielarten o Bereitstellung von Schulungen zur Stärkung der Fähigkeiten der lokalen Gemeinschaft, ökologische Farmen für die betroffenen Zielarten zu verwalten und zu betreiben Zu diesem Zweck wurde das Bildungs- und Schulungszentrum von HEPCA mit allen erforderlichen Einrichtungen ausgestattet, darunter: ein Nasslabor mit einem Volumen von fast 100 m3 (Laich- und Aufzuchtbecken in verschiedenen Größen, mechanische und biologische Filter, Pumpen, Algenkultivierungsraum mit Licht und kontrollierter Temperatur) sowie biologische und chemische Labors.