HEPCA Rückblick 2011 - Ein schildkröten-tastisches Jahr
Im Februar 2011 startete HEPCA das erste Rote-Meer-Schildkrötenprojekt, um das wissenschaftliche Wissen über Meeresschildkröten zu erweitern und deren Schutz zu verbessern. Um seine Ziele zu erreichen, initiierte HEPCA im Jahr 2011: Meeresschildkröten des südlichen ägyptischen Roten Meeres: ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, die Häufigkeit und Verteilung von Meeresschildkröten in ihren Nahrungs- und Nistgebieten abzuschätzen. Hier ist eine kurze Zusammenfassung der Aktivitäten: - Fünf Feldstudien, insgesamt 40 Tage auf See und 15 untersuchte Standorte; - 453 Sichtungen von Meeresschildkröten in ihren Nahrungsgründen; - 19 Spuren nistender Weibchen an den Stränden des Wadi El Gemal Nationalparks; - Eine geschätzte Gesamtschildkrötenpopulation von rund 216 Individuen; - Das Team schnorchelte über mehr als 206 km und deckte eine Gesamtfläche von ca. 500 ha ab; - Wir boten Praktika und Schulungen für sieben ägyptische Studierende an. TurtleWatch-Egypt: ein Projekt, das sich an Tauchcenter richtet, die sich an der Erfassung von Meeresschildkrötendaten beteiligen möchten. - Acht Tauchcenter senden monatliche Updates; - 372 Berichte über Schildkrötensichtungen; - 35 wöchentlich überwachte Tauchplätze von Sharm El-Sheikh bis Abu Ghosun; Rote-Meer-Schildkrötenkatalog: Dies ist der erste im Roten Meer zusammengestellte Katalog, der dank der Zusammenarbeit von Tauchcentern und Tauchern entstanden ist. - Mehr als 500 Bilder von professionellen Tauchern, Tauchcentern und Enthusiasten erhalten; - 30 einzelne Schildkröten an 5 verschiedenen Standorten identifiziert; - Jede Woche mehr Teilnehmer! Netzwerk für Strandung und Rettung von Meeresschildkröten im Roten Meer: Dieses Netzwerk stützt sich auf Nutzer des Roten Meeres, die gebeten wurden, HEPCA tote oder verletzte/kranke Meeresschildkröten zu melden, die am Strand oder auf See gestrandet sind. - 8 Berichte über gestrandete/kranke Schildkröten erhalten: sechs tote und zwei kranke Tiere; - Identifizierte Todesursachen: Krankheiten, Ertrinken und gezielte Fischerei. HEPCA bedankt sich bei allen Personen und Tauchcentern, die uns im Feld oder durch das Teilen ihrer Daten unterstützt haben.