Eilmeldung – Gouverneur des Roten Meeres schließt Shabb el Erg und Shabb Fanus
Shabb el Erg und Shabb Fanus werden für einen Zeitraum von einem Monat, beginnend vom 15. Mai 2013 bis zum 15. Juni 2013, für die Öffentlichkeit gesperrt. Alle touristischen Aktivitäten an diesen Standorten sind während dieses Zeitraums verboten. Gegen jeden, der gegen dieses gesetzliche Dekret verstößt, Umweltverstöße begeht oder Meereslebewesen belästigt, wird eine Geldstrafe von 10.000 L.E. verhängt. Shabb el Erg und Shabb Fanus werden nach diesem Zeitraum mit neuen Richtlinien und Vorschriften wiedereröffnet, die die Sicherheit der Besucher und den langfristigen Erhalt der Standorte gewährleisten. Diese strenge Maßnahme wird aufgrund von unverantwortlichen Aktivitäten und Verhaltensweisen umgesetzt, die dort täglich stattfinden. Sie folgt auf ein wichtiges Treffen zwischen HEPCA und dem Gouverneur des Roten Meeres am 11. Mai 2013. Die Belästigung und Verletzung von Delfinen sowie die nicht nachhaltige Nutzung dieser Delfin-Ruhegebiete führen zu einer deutlichen Verschlechterung dieser wichtigen natürlichen Ressourcen. Die Situation wird völlig unerträglich und stellt den Höhepunkt der Verantwortungslosigkeit dar. Wir haben viele Berichte von besorgten Bürgern über die unglaubliche Menge an Booten erhalten, die sich an jedem beliebigen Tag dort aufhalten, und über die gefährliche Situation, die dadurch für die Menschen im Wasser entsteht. Es wurde beobachtet, wie Bootsführer Delfine jagten und die Wege des jeweils anderen in gefährlicher Nähe kreuzten, während sich Taucher und Schnorchler in unmittelbarer Nähe befanden. Die Kapitäne und Bootsführer, die diese Standorte nutzen, schaffen eine sehr gefährliche Situation, die zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod von Menschen führen könnte. Aufgrund eines besorgniserregenden Anstiegs von Umweltverstößen und nicht nachhaltigen Tourismuspraktiken wurde am 11. Mai 2013 ein Ausschuss bestehend aus HEPCA, den Umweltschutzbehörden, der Küstenwache und der Marine gebildet. Diese Behörden werden in den nächsten 2–3 Monaten gemeinsam an der Überwachung von Verstößen und an Patrouillen auf See arbeiten. Diese gemeinsame Anstrengung wird der Beginn einer erneuerten Zusammenarbeit zwischen diesen Behörden sein, als Reaktion auf die wachsenden Bedrohungen für unsere Umwelt. Es ist an der Zeit, dass wir wieder Disziplin auf das Meer bringen und ein Zeichen setzen, dass solche nicht nachhaltigen und gefährdenden Aktivitäten niemals toleriert werden. Wir erwarten die uneingeschränkte Zusammenarbeit der Öffentlichkeit, des Tourismussektors und insbesondere der Tauchunternehmen und Bootsbetreiber. Bei Verstößen gegen das Umweltrecht werden wir keinerlei Milde walten lassen. Bitte beachten Sie diese wichtigen Neuigkeiten und leiten Sie die Informationen unbedingt an Ihre Reiseleiter, Guides, Bootskapitäne und Gäste weiter. Wir werden Sie über unsere Pläne auf dem Laufenden halten und danken Ihnen im Voraus für Ihre Unterstützung und Kooperation.