Citizen-Science-Ansatz für den Naturschutz im Roten Meer
Es stellt sich immer die Frage, woher wir unser Wissen haben, und viele Philosophen widmen viel Zeit der Untersuchung dieses Themas. Wendet man verschiedene Definitionen auf diese Frage an, so lautet die Antwort: Durch Erfahrung erlangen wir Wissen, und Erfahrungen sind Teil der fünf Sinne, die uns helfen, Bedeutungen zu erfassen und diese in vielen Bereichen anzuwenden. Dieses Wissensdilemma hat die Wissenschaft zu der Erkenntnis geführt, dass jeder von uns ein Wissenschaftler sein und zur Datenerhebung über unsere Umwelt beitragen kann.
Ein Citizen Scientist (Bürgerwissenschaftler) zu sein, bringt viele Vorteile für die Naturschutzinitiativen im Roten Meer, wie z. B.:
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Haifisch-Projekt: Zur Dokumentation der geografischen Standorte von Haien, um Pläne für den Schutz der Gebiete zu erstellen.
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Samadi-Delfinhaus: Zur Erstellung eines Managementplans für das Delfingebiet in Samadi und zur täglichen Erfassung der Besucherzahlen, um den Schutzplan besser umzusetzen und die Verhaltensmuster der Delfine vor Ort zu verstehen.
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Schildkröten-Beobachtung: Entwickelt, um die Nistplätze von Schildkröten und die anthropogenen Einflüsse auf Schildkröten zu dokumentieren.
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Verschmutzungs-Spotting: Dokumentation von Orten mit Ölverschmutzung, Plastik und jeglichen Verstößen gegen den Tierschutz in freier Wildbahn.
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Strandungen/Sterblichkeit von Säugetieren: Lokalisierung von Strandungs- oder Sterblichkeitsereignissen von mariner Megafauna entlang der Küste des Roten Meeres.
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Bleichen-Beobachtung: Zur Dokumentation von Korallenriffen und den Bleichereignissen, die an den Tauchplätzen aufgetreten sind.
Um jetzt als Bürgerwissenschaftler aktiv zu werden, sollte man anfangen, sich aufmerksam umzusehen, die grundlegende Taxonomie der Tiere zu erlernen, Fotos zu machen, sich in wissenschaftlichen Gemeinschaften zu engagieren, Tonaufnahmen zu machen, Standorte zu bestimmen usw.
Da in der unsgebenden Umwelt viel passiert, hilft uns dies, Muster zu erkennen und gezielte Empfehlungen für den Naturschutz in bestimmten Gebieten auszusprechen.
HEPCA öffnet Plattformen für Bürgerwissenschaftler, um mehr Menschen für den Naturschutz und die Meldung von Verstößen zu gewinnen. Diese Form des Engagements hat eine gemeinschaftsbasierte Überwachung der Umweltressourcen geschaffen und ein Netzwerk für die Wissenschaft sowie Menschen aufgebaut, die sich für den zukünftigen Naturschutz einsetzen.
Wenn Sie sich bei einem unserer Beobachtungsprojekte im Roten Meer (Citizen Science) engagieren möchten, können Sie uns über die folgenden Kanäle erreichen.
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